Deutschprojekt der 6d
Die Klasse 6d als Kinderreporter
Das klang toll. Und als Frau Sinne uns dann fragte, ob wir Lust hätten, als Kinderreporter die Region zu erkunden, jubelten wir laut los.
Doch schon bei den ersten beiden Drehtagen (auf der Wasserburg Odenhausen und im Luxushotel Petersberg) merkten wir, dass „Fernsehen“ sehr viel Spaß macht, aber auch sehr anstrengend sein kann. Die Szenen müssen teilweise mehrmals gedreht werden, bis Ton, Kamera und Interviewfragen stimmen. Und die Kinderkamera wird nach einiger Zeit ganz schön schwer... Am Ende des Drehs waren wir zwar müde, aber sehr glücklich, so eine tolle Erfahrung gemacht zu haben. Dafür vielen Dank an den WDR! Und für den geht die Arbeit nun erst richtig los: Aus dem gedrehten Filmmaterial muss nämlich ein 3-5-minütiger Beitrag geschnitten werden, was noch viele Stunden Arbeit bedeutet. Aber das Ergebnis konnte sich sehen lassen: stolz haben wir unseren Beitrag im Fernsehen verfolgt.
Bericht über den 1. Drehtag mit dem WDR und der Klasse 6d vom Friedrich Ebert Gymnasium auf Burg Odenhausen zur ,,Kleinen Anfrage“ der Lokalzeit WDR (Montag - Freitag 19:30-20:00).
Drehort: Berkum, Burg Odenhausen
Drehzeit: Dienstag 5. Juni von 14:30 bis 17:30
Mitwirkende: Familie Fieten, Morgane Copp, Philomele Arnold, Felix Wegen, Moritz Schaub, WDR Kamerateam
Die Klasse 6d auf einer Wasserburg
Auf der Burg wurden wir vom Burgherrn, Herr Fieten, begrüßt.
Doch leider hatte unserer Kameramann die Begrüßungsszene noch nicht aufgenommen. So mussten wir die Szene gleich mehrmals drehen; erst war der Ton nicht perfekt, dann war das Licht noch nicht in Ordnung .... Als wir die Szene endlich zufriedenstellend gedreht hatten, kamen wir in die Küche. Es war nicht etwa eine mittelalterliche Küche, sondern in eine ganz normal eingerichtete Küche: mit Ceranfeld, Kühlschrank...
Dann gingen wir in den Keller. Wir hatten Gespenster erwartet. Doch statt Gespenstern, trafen wir tiefe Decken an denen wir uns gleich mehrmals den Kopf stießen. Außerdem gab es einen riesigen kalten Weinkeller, der bis zu 7000 Weinflaschen Platz bietet; alle nach Herkunftsland und Winzer geordnet. Als wir Herrn Fieten fragten, ob es hier wohl auch Gespenster gibt, meinte er, dass er sich das in diesem Keller nicht vorstellen könnte.
Dann machten wir erst einmal eine kleine Pause bei Laugenstangen und Saft.
Uns war schon lange Zeit der große Burggraben aufgefallen und als Herr Fieten uns fragte, ob wir wohl eine Bötchentour darauf machen wollen, konnten wir natürlich nicht nein sagen. Er erklärte uns bei der Gelegenheit auch gleich, wo das Boot herkam: Sie hatten es im Burggraben gefunden!
Moritz Schaub, 6d
Bericht über den zweiten Drehtag der Klasse 6d mit dem WDR in dem 5-Sterne Hotel Petersberg im Rahmen der ,,Kleinen Anfrage“ der Lokalzeit Bonn (Montag - Freitag 19:30-20:00).
Drehort: Grandhotel Petersberg, Königswinter
Drehzeit: Montag, den 16.7.07 von 13:00 bis 16:00 Uhr
Mitwirkende: Hannah Seidel, Anna Rosa Matuschek, Nico Held, Moritz Schaub, ein Kamerateam, Hotel Personal: (Hoteldirektor, Küchenchef, Empfangsdame, Zimmermädchen, Kosmetikerin, Hotelgast
Kinderreporter im Luxushotel
Es war ein Montag, wir hatten uns zu dem Dreh auf dem 5 Sterne Hotel Petersberg verabredet.
Zunächst gingen wir zu der Rezeption, wo wir schon erwartet wurden. Im Vorfeld hatten wir uns schon informiert und wussten daher einiges über das Grandhotel Petersberg: Das Grandhotel Petersberg ist das ehemalige Bundesgästehaus. Es wurde mit 5 Sternen ausgezeichnet.
Es hat einen Fitness – Wellnessbereich, Pool, Sauna, Dampfbad und Bodycare-Center. Für das leibliche Wohl ist dort auch gesorgt: Es gibt ein großes Restaurant, ein Bistro und eine Bar. Das Grandhotel Petersberg hat 88 Zimmer und acht Suiten (Zimmer, die für Promis gedacht sind; sehr teuer, großzügig und luxuriös eingerichtet). Aber so groß und luxuriös hatten wir es uns nicht vorgestellt.
In der Küche wurden wir vom Chefkoch erwartet. Als wir ihn fragten, ob Promis ausgefallene Essenswünsche haben, erstaunte uns seine Antwort: denn am liebsten essen Promis ganz normale Gerichte; Nudeln, Kartoffeln, Pommes frites, Suppen; nichts Außergewöhnliches... Er zeigte uns die Großküche. Es gab eine Konditorei für Pralinen und Torten, eine Abteilung, in der Eis hergestellt wird, eine Küche für warme Speisen und riesige Kühlhäuser, in denen Fleisch, Fisch und Kirschen lagerten. Als alle Kirschen vernascht waren, gingen wir ins Foyer.
Hier erwartete uns der Hotelchef vor einem Kamin. Als wir ihn fragten, ob dieser Ort von besonderer Bedeutung ist, erklärte er uns, dass hier das Händeschütteln der Politiker stattgefunden hat. Außerdem erzählte er uns witzige Anekdoten über Promis: Ein Staatschef hatte sich vorgenommen jeden Morgen Joggen zu gehen. Als er den schönen Ausblick auf den Rhein von seiner Terrasse sah, verzichtete er auf das Joggen. Ein arabischer Scheich war an seinen morgendlichen Ausritt gewöhnt. So musste jeden Morgen ein Pferd besorgt werden. Ein französischer Staatgast hatte immer sein eigenes Käsebrett bei sich.
Der Hotelchef zeigte uns ein Gästebuch, in dem alle Prominenten mit einem Dankeschön unterschrieben hatten. Wir fragten ihn, wo die Prominenten schlafen. Daraufhin führte er uns in das Zimmer 500/Berlin, 1400 Euro die Nacht; 240qm Wohnfläche. Es war riesig: 2 Badezimmer eine große Küche mit Aufzug, der in die Großküche führte, Esstisch für bis zu 10 Personen, Terrasse mit wunderschönen Ausblick auf den Rhein und seiner Umgebung, Wohnzimmer, Schreibtisch mit Computer und zwei Doppelbettschlafzimmer. Auf den Betten durften wir das machen, was Zuhause verboten ist: hüpfen. Wie es nun einmal ist, macht Verbotenes am meisten Spaß und geht leider am schnellsten vorbei.
Wir gingen noch weiter ins Zimmer Bonn, wo wir uns mit einem Zimmermädchen verabredetet hatten. Dort angekommen stellten wir Fragen, und sahen uns das Zimmer an: es gab eine Hifi Anlage mit 7 Lautsprechern, Minibar im Nachtisch, einen begehbaren Kleiderschrank und TV Geräte in allen Räumen - selbst über der Badewanne. Danach gingen wir in den Fitnessraum mit Schwimmbad. Leider hatten wir unsere Schwimmsachen nicht dabei, ansonsten hätten wir schwimmen gehen können. Aber im Fitnessraum hatten wir auch viel Spaß auf dem Laufband...
Moritz Schaub, 6d
(15. Juni und 17. Juli 2007)






