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Schulprofil

Das Friedrich-Ebert-Gymnasium (FEG) ist das einzige Gymnasium in der Bundesrepublik Deutschland, das den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bietet, gleichzeitig mit dem deutschen Abitur zwei Zusatzqualifikationen zu erwerben: das französische Baccalauréat (Abi-Bac) und das International Baccalaureate (IB). Seit zwei Jahren wird am FEG auch das CertiLingua vergeben.

Internationales Lernen und Mehrsprachigkeit stehen im Mittelpunkt unserer Unterrichtsarbeit, die Verknüpfung von Sprachen und Sachfächern (gesellschafts- und naturwissenschaftlichen) wird in der Sekundarstufe I begründet und in der Sekundarstufe II abschlussorientiert vermittelt.

Für die herausragende Initiative der Schule im Bereich des Fremdsprachenlernens wurde das FEG 1999 als erstes Gymnasium des Landes NRW mit dem „Europäischen Sprachensiegel“ ausgezeichnet. Die Weiterentwicklung dieses Ansatzes wurde in den vergangenen Jahren in Form eines systematisch aufgebauten mehrsprachigen Bildungsangebotes realisiert, das darauf ausgerichtet ist, Synergieeffekte zu nutzen. Seit dem Schuljahr 2003/2004 beginnen alle Schülerinnen und Schüler mit zwei Fremdsprachen gleichzeitig: Im bilingual deutsch-französischen Bildungsgang mit 6 Stunden Französisch und 3 Stunden Englisch, im englischen Bildungsgang mit 6 Stunden Englisch und 3 Stunden Französisch. 

Neben dem Sachfachunterricht (Erdkunde, Geschichte und Politik) im bilingual deutsch-französischen Bildungsgang wurden bilinguale Module in englischer Sprache für die Fächer Physik und Geschichte entwickelt. Diese werden regelmäßig in allen Klassen der Jahrgangsstufe 9 durchgeführt.

Der Erwerb der dritten Fremdsprache ist am FEG verpflichtend, was eine hohe Leistungs- und Lernbereitschaft der Schülerinnen und Schüler erfordert. In der Jahrgangsstufe 8 ist der Wahlpflichtbereich II beschränkt auf Spanisch und Lateinisch. In einem am FEG entwickelten integrierenden Ansatz wird Spanisch auf der Basis der erworbenen Vorkenntnisse in Englisch und Französisch vermittelt. Bereits nach einem halben Jahr sind die Schülerinnen und Schüler in der Lage, die dritte Fremdsprache in kurzen frei gehaltenen Vorträgen anzuwenden. Nach diesem Konzept werden auch die Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 10 unterrichtet, die Spanisch als neu einsetzende Fremdsprache gewählt haben.

Am Ende der Sekundarstufe I verfügen alle Schülerinnen und Schüler über so gute Sprachkenntnisse, dass die Vorbereitung auf die internationalen Abschlüsse gelingt. Daher können z. B. im Rahmen des internationalen Kompetenzprofils zur Erlangung des International Baccalaureate die fachlichen Kompetenzen in der SII ausgebildet werden. Mathematik und eine Naturwissenschaft werden ebenso wie Philosophie und Geschichte in der Qualifikationsphase durchgängig in Deutsch und Englisch unterrichtet. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die sich für eine Doppel- oder sogar Dreifachqualifikation interessieren, wächst.

Das Erlernen von Fremdsprachen gelingt besonders gut, wenn Schülerinnen und Schüler ihre authentische Anwendung erfahren. Diese ist durch umfangreiche Austauschprogramme gesichert: Internationalität steht auch im Mittelpunkt unseres außerunterrichtlichen Schulalltags. Schülerinnen und Schüler begegnen sich - nicht nur auf dem Schulhof - mit Neugier, Offenheit und Toleranz und gestalten damit ein lebendiges kulturelles Leben (Feste, Theater, Musik).

Letzte Aktualisierung: 27.03.2010