Aktuelles
Wohnen in Bonn zur vorigen Jahrhundertwende
12.07.2010
Wir möchten Sie zur Ausstellung und Projektvorstellung einladen.
Bei unserem Projekt „Denkmal aktiv“ versuchen wir etwas über alte oder denkmalgeschützte Häuser im Combahnviertel, in der Nordstadt und im Godesberger Villenviertel herauszufinden. Dazu gehen wir ins Bonner Stadtarchiv, schauen uns Straßen in den jeweiligen Vierteln an und sammeln Informationen. Da wir möglichst viel mit unserem Projekt erreichen wollen, haben wir uns in drei Gruppen aufgeteilt, die abwechselnd die Archivarbeit, die Dokumentationsarbeit und die Öffentlichkeitsarbeit übernehmen. Um das Projekt „Denkmal aktiv“ zu finanzieren, haben wir von der Deutschen Stiftung des Denkmalschutzes ein Stipendium bekommen. Dieses nutzen wir um eigene Visitenkarten zu machen, Museen zu besuchen oder Leute mit Flyern oder ähnlichem zu informieren. Unser Projekt geht bis Juni 2010, bis dahin werden wir uns viele Fragen zum Thema Denkmalschutz stellen, und sie weiter auf dem Laufenden halten.
Es handelt sich im Einzelnen um folgende Straßen: für die Nordstadt: Annagraben, Maxstraße, Paulstraße oder aber auch Sandkaule und Hatschiergasse; im Combahnviertel in Beuel die Combahnstraße und für das Villenviertel in Godesberg Augustastraße und Beethovenallee.
Unsere Fragestellung lautet: Wie haben Menschen vor 100 Jahren gelebt? Welche Menschen wohnten wo? Welche Möglichkeiten hatten sie sich ihre Wohnbedingungen auszusuchen? Welche Berufe hatten sie, wie viel Geld haben sie verdient? Waren sie selbst Bauherren ihrer Wohnungen bzw. Häuser? Haben sie Einfluss genommen auf das Aussehen der Häuser? Gibt es Mitteilungen von Arbeitern, die sich auf ihr Wohnumfeld beziehen? Mit wie vielen Menschen wurde jeweils zusammen auf wie viel Platz gewohnt? Welche Möbel hatte man? Was kostete ein Haus oder eine Wohnungsmiete umgerechnet in heutige Geldverhältnisse?
Welche Mitteilungen können Hausfassaden machen? Gibt es Ähnlichkeiten in den einzelnen Vierteln, aber auch zu den jeweilig anderen Vierteln?
Wir suchen Fotos, Unterlagen, Dokumentationen, die noch im Besitz der Bewohner sind, sind natürlich auch an Berichten von Bewohnern interessiert. Schön wären auch alte Fotos von Innenräumen, an denen man die Einrichtung zur Jahrhundertwende erkennen kann.
Kunstkurs Klasse 9d