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Aktuelles

Toulouse-Austausch

10.05.2010

Klasse 6c - März/April 2010

Vom 09.- 23. März 2010 waren wir in Toulouse. Eigentlich wollten wir für drei Wochen bleiben, doch da es an der Schule Umbauarbeiten gab, wurden es leider nur zwei. Bevor es nach Toulouse (abgekürzt: Tlse) ging, hat Frau Lagrange uns gut vorbereitet: Wir haben viele neue wichtige Vokabeln gelernt, den Film der jetzigen 9c geschaut und Steckbriefe, natürlich auf Französisch, an unsere Corres geschickt. Die meisten Corres gingen in die „cinquième“, also in die Siebte, es waren aber auch einige Achtklässler dabei. Da unsere Corres mehr Mädchen als Jungen waren, bekamen einige Mädchen einen Jungen.
Als endlich der 9. März war, waren alle super aufgeregt: heute würden wir zum ersten Mal unsere Corres sehen. Man vergaß die ganze Aufregung fast, weil alle so erschöpft waren, als wir nach einer Stunde Verspätung endlich am Toulouser Flughafen landeten. Dieser Abend war sicherlich ein ganz besonderer, da alle Bonner den Gastfamilien Geschenke gemacht haben. Besonders beliebt war natürlich Haribo, aber auch Bonnführer oder Bonn-DVDs kamen gut an. Haribo ist bei den Franzosen so beliebt, weil es dort viel weniger Auswahl gibt und es teurer ist. In der Zeit in Toulouse waren wir immer beschäftigt: Entweder wir machten einen Ausflug, schrieben Tagebuch oder hatten „Parrainage“. Parrainage ist, wenn drei oder vier deutsche Schüler in eine französische Klasse gehen und sich dort den Unterricht anschauen (oder umgekehrt). Dort wird viel mehr an der Tafel erklärt und weniger selbstständig gearbeitet. Außerdem bekamen unsere Corres viel mehr Hausaufgaben.
Am besten hat allen der Ausflug zu „Cité de l’ Espace“ gefallen. Das ist ein tolles Raumfahrtmuseum mit Außenbereich. Hier kommt dazu ein kleiner Tagebuchausschnitt:
Cité de l’espace La Cité de l’Espace est un musée pour la navigation spatiale. Ce musée est très grand. On peut voir des fusées, des stations spatiales et des photos de la lune, du soleil et de la terre. C’est un musée où on peut faire des choses soi-même à l’ordinateur, mais parfois c’est compliqué, parce que les jeux sont en français. Nous avons eu une visite guidée. A la Cité de l’Espace il y a un cinéma 3D où nous avons vu un film super sur la lune.

Als es am 23. März nach Hause ging, hatten alle gemischte Gefühle: Einerseits hatte man sich an die Gastfamilie gewöhnt, andererseits freute man sich schon auf seine eigene Familie. Wir haben in Toulouse viel Französisch gelernt und dass Crepes und Croissants dort besser schmecken als bei uns.

Am 26. April fing der zweite Teil des Austausches an: Die Corres kamen zu uns. Natürlich waren alle nicht ganz so aufgeregt wie als wir nach Toulouse fuhren, trotzdem merkte man die angespannte Stimmung. Als die Corres endlich spät abends am FEG ankamen, zeigten viele ihren Corres trotz der Dunkelheit noch das Haus. Zum Glück organisierte Frau Lagrange, dass wir am nächsten Tag die ersten drei Stunden frei hatten. Einige Corres waren über den kurzen Schultag erstaunt, da sie teilweise bis 17/18 Uhr Schule haben. Eigentlich wussten. sie es. Nachtmittags unternahmen wir manchmal etwas oder spielten mit Freunden. Einmal fuhren die Corres zum Bonner Hariboshop. Jeder kam mit mindestens 1 ½ Kilo Haribo zurück. Vielen hat der Gummibärchen-Workshop im Deutschen Museum besonders gut gefallen, natürlich fanden sie es auch schön, als sich fast die ganze Klasse im Phantasia-Land traf.
Unsere Corres mussten auch ein Tagebuch schreiben, wir korrigierten ihnen dann ihre Texte, genauso wie sie es auch bei uns in Toulouse machten. Insgesamt brachte der Austausch allen etwas, auch denjenigen, die sich nicht so gut mit dem Corres verstanden haben. Am liebsten würden alle noch einen weiteren Austausch machen. Leider geht das in der nächsten Zeit nicht. So gut wie alle boten uns an, sie noch mal zu besuchen.

Leonie Matejko, Charlotte Stüber, Lorraine Mornet Klasse 6c