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Aktuelles

A.M.P.O. Vortrag

11.05.2010

In Ergänzung zu unserem Engagement für Aktion Tagwerk für Afrika fand am Dienstag, den 11.05.2010 im Pädagogischen Zentrum des Friedrich-Ebert-Gymnasiums ein Vortrag der A.M.P.O.-Leiterin Katrin Rohde für alle interessierten Schülerinnen und Schüler statt.

Diese Veranstaltung dient dazu, Schülerinnen und Schüler für die Vielfalt der NRO (Nicht Regierung Organisation) in Afrika zu sensibilisieren und dabei die Zweckmäßigkeit und die Zuverlässigkeit deren Arbeit zu hinterfragen. Da sich zur Zeit viele kritische Stimmen erheben und die jetzige Form der Entwicklungshilfe in Frage stellen, ist es notwendig jungen Menschen Gelegenheit zu bieten, sich mit dieser Problematik auseinander zu setzen, um dann bewusst zu entscheiden, welche Form des Engagements sinnvoll ist. So führte die A.M.P.O.-Leiterin ihre Zuhörer in die Einstellung und den Alltag ihrer Organisation ein. Ihre Fotos und ihre, von der Praxis geprägten Kommentare, sprachen die Schülerinnen und Schüler sehr persönlich an.

A.M.P.O. ist eine Organisation zur Verbesserung der Lebensumstände von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Afrika.
Begonnen hat das gesamte Projekt als Katrin Rohde nach einer Reise nach Westafrika begann Geld für eine Schule mit Platz für insgesamt 300 Schülerinnen und Schüler zu sammeln, die schließlich 1989 eröffnet wurde. 1995 verkaufte sie außerdem ihre Buchhandlung, um die Gründung eines Waisenhauses in Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Faso's zu ermöglichen. Seither wohnt sie dort und organisiert zahlreiche Projekte zur Verbesserung der Bildungswege und der medizinischen Versorgung. So gibt es mittlerweile zwei Waisenhäuser: Eins für Jungen und eins für Mädchen. Die oft schwer traumatisierten Kinder werden psychologisch betreut und weitergebildet. Jeden Morgen gehen alle gemeinsam zur Schule, dann wird gekocht und Sport getrieben. Den Mädchen wird außerdem zur besseren Verteidigung im Leben Judo beigebracht.

Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Projekte hinzu, wie beispielsweise eine Krankenstation, eine Zahnarztpraxis, eine Rollstuhlwerkstatt und Ausbildungsplätze etc.

Die Erfahrungen und Erlebnisse ihrer Tätigkeit in Afrika fasste Katrin Rohde in dem Buch „Mama Tenga – Mein afrikanisches Leben“ zusammen, aus welchem sie am Ende ihres Vortrages noch einen Abschnitt vorlas.

Wer sich mehr für die Stiftung und den Inhalt des Vortrages interessiert erhält alle Informationen und zahlreiche Fotos auf der offiziellen Homepage der Stiftung A.M.P.O..

Lynn Schaeffer, E11