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Schüleraustausch mit Polen: die Klasse 9b in Żnin

30.06.2006

Nach unserem sechstägigen Aufenthalt in Znin besuchten wir noch für drei Tage die polnische Großstadt Poznaz. ...

... Zunächst fuhren wir allerdings noch einmal nach Gniezno, wo wir die Kathedrale der Stadt besichtigten und Herr Marx uns interessante Informationen über die polnische Geschichte lieferte.

Dann ging es mit dem Bus weiter nach Poznaz. Dort tagten wir in einem Hotel am Stadtrand in dem wir uns jeweils zu zweit ein Zimmer teilten.

Nach diesem anstrengenden Tag wollten wir nur noch schlafen, um für die Stadtbesichtigung des nächsten Tages fit zu sein, aber nicht ohne uns vorher noch leckere Pizzen zum Abendessen zu bestellen.

Den Stadtrundgang unternahmen wir mit einem kundigen Reiseführer, der uns alles Wichtige in Pozna? zeigte und uns mit wissenswerten Informationen versorgte. Nach dieser etwa dreistündigen Tour hatten wir Freizeit und konnten uns die Zeit in Poznaz mit Einkaufen und Bummeln vertreiben oder auch zurück ins Hotel fahren. Der Event des Abends war das Fußballweltmeisterschafts-Spiel Deutschland-Polen, das wir alle zusammen im Frühstücksraum des Hotels ansahen.

Am Donnerstag fuhren wir in die Innenstadt Poznazs, wo wir zunächst Zeuge des alljährlichen Fronleichnamszugs wurden. Tausende von Menschen strömten singend und betend durch die von geschmückten Häusern gesäumten Straßen. Zum Abschluß wurden Predigten gehalten, anschließend zerstreuten sich die Mengen.

Anschließend besichtigten wir Gedenkstätten und besprachen deren historischen Hintergrund. So sahen wir uns zuerst das Denkmal des Polnischen Widerstandes gegen den Kommunismus und darauf das Monument des Widerstandes gegen Nazi-Deutschland und die Unterdrückung an. Dies alles wurde von einem spannenden historischen Bericht von Herrn Marx begleitet.

Als wir dann wieder einiges mehr über die polnische Geschichte wussten, hatten wir für den Rest des Tages wieder Freizeit und tingelten noch durch Poznaz bis wir zurück ins Hotel fuhren, wo wir den Abend entspannt ausklingen ließen, indem wir uns zum Beispiel Fußballspiele ansahen oder draußen mit Kindern, die dort wohnten Volley- und Fußball spielten.

Am nächsten Tag, dem Tag unserer endgültigen Rückreise nach Deutschland, konnten wir vormittags noch mal in die Innenstadt und in Gruppen herumlaufen, bis wir uns dann schließlich um ca. 13 Uhr am Hauptbahnhof trafen um die Rückfahrt anzutreten.

Um Mitternacht kamen wir bestens gelaunt und voller schöner Erinnerungen an die vergangene Zeit in Bonn an.

Bild vom Austausch Bild vom Austausch

Nina Meyer (Abi 2009)